Eine Hommage an mein zweites Zuhause

An alle Reisenden da draußen: Wenn du die Chance hast, eine Weile an einem schönen Ort unserer Erde zu leben und zu arbeiten, nutze diese Chance, es könnte die beste Entscheidung sein, die du je treffen wirst!

Deshalb liebe ich es, mein Bild und die 1000 Wörter Geschichte, die dahinter steckt, für den Blogbeitrag zuzusteuern, die Igor von 7Kontinente sammelt. Die Bilder zeigen mich, Penny und Scip, meine Gasteltern im Jahr 2010 am Shelly Point, einer kleinen Stadt an der Westküste Südafrikas. Es bedeutet alles für mich und es steht für so viele weitere Bilder und Abenteuer, die mit diesen Menschen und in diesem Land folgten.

Dieser Beitrag ist allen Südafrikanern gewidmet, die ich auf meinem Weg getroffen habe, seit ich zum ersten Mal dieses schöne Land betreten habe. Die Freundschaften, die ich geknüpft habe, die Abenteuer, das Drama und die tollen Tage, die ich mit euch allen geteilt habe.

Vor fast genau 6 Jahren war ich 16 und hatte keine Ahnung von irgendetwas (seitdem hat sich nichts geändert:D). Ich wurde in der wundervollsten Gastfamilie aufgenommen, die man sich vorstellen kann. Mein Abenteuer: mit ihnen zu leben und für 6 Monate in Kapstadt zur Schule zu gehen. Jetzt 6 Jahre, und 3 weitere Besuche später: es gibt keinen einzigen Tag, an dem ich nicht an euch denke und meine Gedanken um diesen einen Gedanken kreisen: Wann kann ich zurückkehren?

Im Rückblick war diese Entscheidung, die ich getroffen habe, und die folgende Reise, die ich unternommen habe, das Beste, was ich je hätte machen können. Ich habe Ansichten und Erfahrungen gesammelt, die kein Tourist je machen kann. Ich habe Freundschaften geschlossen, die bis heute andauern. Die Gastfamilie wurde zu meiner zweiten Familie, in der ich weiß, dass ich geliebt, geschätzt und immer willkommen bin. (Vielen Dank an: Penny, Scip, Lulu, Tash, Micey, Monica, Amelia und Makis) Ich bin sehr gesegnet, zwei Paar Familien zu haben, die mich unterstützen und durch meine Reise namens “Leben” begleiten.

Ich könnte von endlosen fantastischen Erlebnissen erzählen, die ich mit euch verrückten Kapstädtern geteilt habe (was ich an euch nicht lieben kann:P). Die großartige und neue Erfahrung, an einer Schule für Mädchen zu lernen, einschließlich Uniformen im Jahr 2010, und 2012 an eurem Matrixtanz teilzunehmen. An diesem ließen mich alle meine Freundinnen und ein toller Freund, der mich begleitete, wie eine Prinzessin fühlen. Im Jahr 2013 die endlosen und unzähligen 21. Geburtstage und die damit verbundenen epischen Partys. Und die Feiern im Allgemeinen. Der viele Wein. Mit meiner Familie Sonnenuntergänge an den schönsten Stränden genießen mit Braais, Wein und Käse. Natürlich auch all die Fernsehsendungen, von denen wir abhängig wurden! Die unvergesslichen Momente mit euch, entweder beim Wandern, Reiten, Laufen, Radfahren oder Surfen in eurer wunderbaren Natur. Die vielen und langen Gespräche in der Nacht oder bei den Autofahrten. Und natürlich die Katzen, Hunde und Pferde!

Vielen Dank an euch alle, dass ihr mich von der ersten Sekunde an in eurem Leben und Herzen aufgenommen habt, danke, dass ihr immer mit mir in Kontakt bleibt und das Gefühl, dass ihr mir gebt, wenn ich zurückkomme: Es hat sich nie etwas geändert. Ihr habt mich so viel gelehrt und das tut ihr immer noch, ihr alle habt mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.
Danke, dass du mein zweites Zuhause geworden bist.

‘Wherever you go-go with all your heart’ <3

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13 Kommentare zu „Eine Hommage an mein zweites Zuhause“

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  2. Aloha Franzi
    Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Im 2010 war ich für drei Monate in Hawaii und habe es von einer Seite kennengelernt, wie es in keinem Reiseführer steht. Auch die Beziehung zu meinen Gasteltern was grossartig. Sind ein sehr lebensfrohes und lustiges älteres Ehepaar gewesen. Ich muss selbst heute noch oft an sie denken.
    Vielen Dank fürs Mitmachen an der Blogparade!
    Gruss, Igor

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  6. colorsoftheworld1

    It is such a great feeling having a second home. With all those friends and all your experiences there you are blessed. Never forget your part of your heart there. It is so wonderful.

  7. I can totally understand why you like cape town so much. I was there one year ago and I loved it: the people, the landscape, the beaches,… It’s actually the only city where I could imagine to live, beside my hometown 🙂