Uganda und wilde Tiere

Safari durch Uganda

ENDLICH habe ich meine erste Safari gemacht! Obwohl mein Aufenthalt in Uganda mein fünfter Besuch in Afrika war, habe ich es nie geschafft auf Safari zu gehen. Jetzt endlich schon – es war eine eintägige Safari und definitiv ein einmaliges Erlebnis. Ich erinnere mich, dass ich 2010 meinen ersten afrikanischen Sonnenaufgang sah und vor lauter Schönheit weinen musste. Genau das selbe Gefühl durchfuhr mich, als ich meine ersten Löwen und Elefanten in freier Wildbahn sah. Ich kann diese Gefühle nicht beschreiben, ich fühle mich so bescheiden und dankbar, dass ich auf unserem wunderbaren Planeten leben darf.

Mein Projektteam und ich waren gemeinsam auf Safari, da wir im westlichen Teil Ugandas, in der Nähe von Kasese und dem Queen Elizabeth Nationalpark recherchieren mussten. Dort trafen wir einen Imker, der ein erfolgreiches Unternehmen führt. Zudem besuchten wir eine Frauengruppe, die Körbe herstellt und eine Kaffeefarm führt! Es ist toll ein Land und deren Arbeitsgewohnheiten kennenzulernen. Nach diesen aufregenden Arbeitstagen machten wir uns auf den Weg in den Nationalpark, um endlich einige Tiere zu sehen <3

Der Queen-Elizabeth-Park liegt in der Nähe der kongolesischen Grenze und zu Füßen der berühmten Rwenzori-Berge. Leider haben wir es nicht zu den Bergen geschafft, aber wenn man die Zeit hat, möchte in empfehlen dorthin zu gehen. Die Landschaft sieht auf Bildern fantastisch aus! Der Park ist bekannt für seine vielen Flusspferde und die Löwen, die in Bäume klettern! Innerhalb des Parks entdeckt man tolle Landschaften, von tiefen Wäldern bis hin zur Savanne. Im Hintergrund liegen die hohen Berge – viele Flüsse und Seen machen den Park zu einem Erlebnis. Es gibt sogar elf Gemeinden, die innerhalb und an der Grenze des Parks leben! Während einer Bootsfahrt wird man also sogar Einheimische sehen, welche fischen und auf dem Weg sind, ihre Waren auf den Märkten zu verkaufen.

Eine Safari in Uganda planen

Glücklicherweise kannte der Geschäftsführer der Bienenzucht, welchen wir interviewt und für ein paar Tage besucht hatten, einen zuverlässigen Fahrer. Der Fahrer brachte einen Wildtierführer mit, der uns viel über die Natur und die Tiere erzählen konnte. Ich empfehle ihn sehr! Er plant ganze Safaris und soweit ich weiß, sogar in ganz Ostafrika. Zögere nicht, ihn entweder über seine Website zu kontaktieren oder ihn einfach anzurufen (+256788166311). Julius ist ein wirklich intelligenter und freundlicher Kerl! Er kennt auch viele Fahrer und kann einen solchen für jede Safari organisieren.

Man sollte unbedingt die Bootsfahrt machen, wenn man in diesem Nationalpark ist. Die Tiere sind danz ganz nah, insbesondere wenn diese zum Trinken an den Fluss kommen. Außerdem liebe ich es auch einfach, auf dem Wasser zu sein:) Leider hat es am morgen etwas geregnet, aber nachmittags war die Sonne auf unserer Seite. Insgesamt sahen wir folgende freilebenden Tiere: Büffel, Antilopen, einen einsamen Löwen, Vögel, Nilpferde, Krokodile und Elefanten, welche mein persönliches Highlight waren. Dieser Park ist leider keine Heimat für Zebras oder Giraffen.

Einige Eindrücke:

Das waren unsere Kosten, die wir für die eintägige Safaritour bezahlten

Eintritt Park: 40 USD pro Person
Wildtierführer (für 2 Stunden): 15 Euro
Bootssafari: 30 USD pro Person
Fahrer den ganzen Tag: 45 Euro

Wenn du die Chance hast, eine Safari in Uganda zu machen, dann tu es! Das Geld ist meiner Meinung nach jeden Cent wert. Natürlich gibt es auch viele Pauschalangebote, wenn man die Tour nicht selber organisieren möchte. Mir wurde erzählt, dass wenn man eine “echte” Safari erleben möchte, sollte man nach Tansania oder Kenia. Aber trotzdem habe ich unseren Tag in der ugandischen Wildnis wirklich genossen!

Wherever you go-go with all your heart <3

Entdecke noch mehr!

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Warum diese Reittour in den Bergen einer der schöneste Tage in meinem Leben war, aber mich trotzdem zum weinen gebracht hat liest du hier.