Was ich in Budapest lernte

Dieses Mal gibt es einen Blogeintrag auf Deutsch! Ich freue mich das erste Mal bei einer Blogparade, mitzumachen von der von “Choices of life” Es geht um die Beschreibung meines schönsten Reise Erlebnisses. Natürlich macht man auf all seinen Reisen wunderschöne Erfahrungen, aber ich will heute mit euch eines teilen aus dem Sommer 2013 in Budapest.

Wenn dein Körper “Nein” sagt

Eine gute Freundin, (shout out and dieser Stelle and die wunderbare Lani <3) und ich waren auf unsere ersten Backpacker Tour durch Teile Osteuropas unterwegs. Wir hatten die Nacht auf der Party  Insel in der Donau durchgemacht und wollten direkt weiterreisen zum Balaton See da unser Hostel in Budapest, naja sagen wir nicht das vertrauenserweckenste war 😀 Also schulterten wir unsere Rucksäcke und wollte uns auf den Weg zum Hauptbahnhof machen.

Wir hatten leider die restlichen Bedürfnisse unseres Körpers unterschätzt. Ohne Schlaf, Frühstück bei jetzt schon gefühlten 40 Grad im Schatten reist es sich dann doch nicht so angenehm 😀 Lani war aufeinmal schwindelig und schlecht, und ich bugsierte sie gerade noch auf eine Bank. Ok Kreislauf! Gott sei Dank ist Lani eine wandelnde Apotheke die immer weiß was gesundheitstechnisch zu tun ist, ganz im Gegensatz zu mir.

Die Großstadt erwacht, gaaaanz langsam

Für mich hieß es jetzt so schnell wie möglich für sie etwas zuckriges und fettiges zu essen zu besorgen. Wir hatten durchaus schon eine humane Uhrzeit von 08.00 morgens, aber wer jetzt denkt, dass es leicht ist in dieser Stadt etwas Essbares aufzutreiben liegt falsch 😀 Der Schokoriegel Automat frass 2 meiner Geldmünzen OHNE mir etwas auszuspucken, war ja klar. Die Restaurants machten gerade erst auf und waren bisher nur mit aufbauen beschäftigt.

Fremde Rettung

Ich rannte fast schon panisch durch die Straßen, kaum jemand war unterwegs und die meisten Geschäfte waren noch geschlossen, aber ich wusste dass es jetzt darauf ankam etwas zu Essen zu besorgen,  ganz zu schweigen von meiner Sorge eine geschwächte Freundin allein mit zwei Rucksäcken in Budapest warten zu lassen. Ich sah eine junge Frau, vielleicht ein bisschen älter als ich. Ich sprach sie an und fragte sie ob sie zufällig etwas zu essen für meine Freundin hätte oder einen Laden wüsste wo ich etwas kaufen könnte. Man merke an: Ich war ungeduscht, volkommen fertig und im üblichen Backpacker Pragmatik-Look 😀 Ich wunderte mich also nicht als sie verneinte. Ich rannte die Straße weiter entlang auf der Suche nach anderen Leuten. Aufeinmal rief mir die junge Frau hinterher ich solle warten: Sie kam zu mir gerannt und drückte mir eine Tupperdose in die Hand:

“Please take my lunch, I made it myself. I would wish that someone would  help me in your situation as well”

Ich war den Tränen nahe, überglücklich, und umarmte meine fremde Retterin. Ich rannte schnell zurück zu Lani und das Essen half ihr schnell wieder auf die Beine zu kommen.

Diese kleine Situation mag nichtig erscheinen, blass verglichen zu Beschreibungen von Wanderungen durch Dschungel oder Sonnenaufgänge nach einer Party in einer Metroppole.Aber dieses Erlebnis hat mich unglaublich demütig gemacht und mir wieder einmal gezeigt dass es noch Hoffung gibt! Es gibt so viele gute Menschen auf dieser Welt, die bereit sind zu helfen.

Denkt immer daran dass ihr jeden Tag die Chance habt den Tag eure Mitmenschen sonniger, schöner, und in unserem Fall gesünder zu machen.

Und falls wir nicht gerade Kreislauf hatten haben wir einige tolle andere Erlebnisse gemacht!

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4 Kommentare zu „Was ich in Budapest lernte“

  1. Super Beitrag! Auf genau diese Momente kommt es doch meiner Meinung nach beim Reisen auch an. Das Miteinander in der Fremde bleibt uns meistens für immer in Herz und Gedächtnis. Freu mich für Dich über dieses schöne Erlebnis! LG Kady

  2. Pingback: Blogparade: Mein unvergesslicher Reisemoment - Choices of life

  3. Pingback: How London taught me a lesson// Was ich in London für mein Leben lernte | Fräulein Reiselust

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